Von herkömmlichen Kultureinrichtungen unterscheiden sich soziokulturelle Zentren durch den Selbstverwaltungscharakter, die multidisziplinäre Zielsetzung der Arbeit und die multifunktionale Nutzung der Räume: es sind Veranstaltungssäle für Konzerte, Theater und Kino, Lesungen, Vorträge und Diskussionen, Proberäume, Räume für Kursangebote, Selbsthilfegruppen, Büros, Verwaltung und Technik und eine integrierte Gaststätte bzw. Café erforderlich. In größeren soziokulturellen Zentren ist eine Integration von kulturellen Initiativen, künstlerischen Produktionsstätten und selbstverwalteden Gewerbebetrieben möglich. |
Soziokulturelle Zentren können sehr unterschiedlich sein, eine wesentliche Bedingung ist jedoch ein Kreis von Aktiven, der meist als Verein organisiert ist, die Leitung der Einrichtung innehat und ihr das spezifische Gesicht gibt. Aus diesem Grunde empfiehlt es sich, soziokulturelle Zentren nicht als städtische Einrichtungen zu führen und der Kulturverwaltung zu unterstellen, sondern sie in freier Trägerschaft zu betreiben. |