Amalie und Theo Pinkus Kulturpreis

 

Der unabhängige Kulturpreis der LAKS Baden-Württemberg e.V. ist nach Amalie und Theo Pinkus benannt. Sie waren Buchhändler und Aktivisten der Neuen Sozialen Bewegung in Deutschland und der Schweiz ab den 1960er Jahren. Mit diesem Preis wird an zwei Menschen erinnert, die wie keine anderen durch ihr praktisches Wirken die Idee der Selbstverwaltung verfolgt und einen Beitrag zur Entwicklung der Zivilgesellschaft mündiger Bürger und Bürgerinnen geleistet haben. Einem Ziel, dem auch die soziokulturellen Zentren verpflichtet sind. Der Amalie und Theo Pinkus Kulturpreis ist eine Ermutigung für alle Versuche, konkrete Utopien praktisch umzusetzen.

Der Kulturpreis wird mit einem Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro sowie einer individuell angefertigten Stele des Bildhauers Peter Jacobi dotiert.

www.studienbibliothek.ch

Wikipedia über Theo Pinkus

Wikipedia über Amalie Pinkus

 

 

 

2015 stand der Amalie & Theo Pinkus Preis unter dem Motto "FreiRäume für Flüchtlinge" und wurde an den Verein Projekt Zukunft e.V. und die Kulturbrücke Horb für das Theaterprojekt „Ankommen in Horb“ verliehen.

 

Das Wandertheater „Ankommen in Horb“ erzählt auf dem Weg durch die Horber Innenstadt die Geschichte von Neuankömmlingen, die einst in der Kleinstadt am Rande des Schwarzwaldes landeten, in der Hoffnung, hier Arbeit, Freunde und eine neue Heimat zu finden. Basierend auf den realen Erlebnissen von Migranten, Gastarbeitern und Einheimischen inszenierte die Theatergruppe Projekt Zukunft in Zusammenarbeit mit der Kulturbrücke Horb – eine städtische Integrationsinitiative – das eindrucksvolle und berührende Schauspiel, das bereits hunderte Zuschauer begeisterte. Für dieses interkulturelle Theaterstück zeichnet nun die Landesarbeitsgemeinschaft der Kulturinitiativen und Soziokulturellen Zentren (LAKS) in Baden-Württemberg e.V. die Projektträger Projekt Zukunft e.V. und die Kulturbrücke Horb aus.

 

 

 

 

Die bisherigen Preisträger


2012

„SolidarEnergie - Förderverein zur Unterstützung kultureller und sozialer Projekte e.V.“, Freiburg

2009

„Ehrenpreis an Professor Dr. Hermann Bausinger“, Kulturwissenschaftler aus Tübingen

2007

„Forum der Kulturen Stuttgart e.V.“, Stuttgart

2003/04

„Horber Initiative für den Frieden“, Horb

2000

„Kulturwerkstatt Simmersfeld“, Simmersfeld

1997

„Institut für angewandte Lebensfreude“, Freiburg

1995

„50 Jahre 23. Februar …“, Pforzheim & „Faschismus, Gewalt & Ende des 2. Weltkriegs“, Weikersheim

1992

„Musik im Konzentrationslager“, Freiburg

 

 

 

Salecina: Ein Projekt von Theo und Amalie Pinkus in der Schweiz

 

Gerne weisen wir an dieser Stelle auf ein weiteres Projekt von Theo und Amalie Pinkus in der Schweiz hin:

 

Salecina ist ein ganz besonderes selbstverwaltetes  Ferien- und Kurszentrum: Kein Hotel, keine Hütte, keine Jugendherberge – ein über 300 Jahre altes Haus mit Charakter. Man muss da gewesen sein, um die besondere Atmosphäre dieses Ortes zu beschreiben. Salecina ist ein idealer Platz, um Ferien zu machen: Fast ganzjährig geöffnet und gleichermassen geeignet für Einzelgäste, Familien und Gruppen. Alle fühlen sich hier schnell zu Hause! Was macht Salecina so speziell?
 
Die grossartige Lage auf dem Malojapass, am Übergang von Engadin und Bergell, in einer der schönsten Landschaften der Welt, im Sommer inmitten eines Blumenmeeres und im Winter im Pulverschnee gut erreichbar. Manche sagen auch: zwischen den Gletschern der Berninagruppe und den Palmen des italienischen Chiavenna.

Gäste vor allem aus Deutschland, der Schweiz und Italien treffen sich in Salecina. Durch die verschiedenen Interessen, Altersstufen und kulturelle Herkunft entstehen viele spannende Gespräche, Diskussionen und Begegnungen im Haus.

Gäste-Selbstorganisation ist in dem ökologisch orientierten Haus ein Schlüsselwort, um Salecina zu verstehen: Die Gäste kochen und putzen selber. Um Einkauf und Organisation des Betriebs kümmert sich das hauptamtliche Team. Alle arbeiten zusammen und tragen so zum Wohlergehen im Haus bei.

Alleine oder in Gesellschaft – Salecina bietet Raum für beides. Gäste, die sehr gern nach Salecina kommen, mögen vor allem die Atmosphäre im Haus und finden sie entspannend und ruhig, mit Gesprächen und Kontakt zu anderen.
Gäste, die als Einzelperson anreisen, haben über die Jahre erzählt, das es gut möglich war, für sich zu sein und dennoch in Gemeinschaft, wann immer es gewünscht wurde. In dieser Atmosphäre lassen sich leicht Freundschaften knüpfen und häufig können sie auf Jahre erhalten bleiben. Viele Gäste kommen nach Salecina auch, um Freundschaften zu pflegen.

Seminare finden ganzjährig und zu verschiedensten Themen statt: Politik, Tanz, Geschichte, Sprachkurse (italienisch und deutsch), Ökologie, Chorsingen, Wandern, Skitouren und Langlaufen...

… und das alles zu den günstigen Preisen eines Non-Profit-Hauses für Menschen, die sich sonst einen Aufenthalt im Engadin nicht leisten könnten.     www.salecina.ch