Hilfsprogramme

 

Land Baden-Württemberg

Zuletzt aktualisiert: 30.04.2021 (16:30 Uhr)

 

 

1.     Nothilfefonds

 

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Antragstellung: Antrag bis spätestens 30. September 2021
Förderhöhe: min. 10.000 Euro


Mit dem Nothilfefonds im soll wirtschaftlich gefährdeten Kunst- und Kultureinrichtungen sowie Vereinen der Breitenkultur geholfen werden, die in ihrer Existenz bedroht sind. Antragsberechtigt sind grundsätzlich Kunst- und Kultureinrichtungen (insbesondere Theater, Orchester und musikalische Ensembles, Chöre, regelmäßig wiederkehrende Festivals und Festspiele, soziokulturelle Zentren, Museen und vergleichbare Einrichtungen mit regelmäßigem Ausstellungsbetrieb, Kunstvereine, Freilichtmuseen etc.) in privater Trägerschaft mit Sitz in Baden-Württemberg, die aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst entweder institutionell gefördert werden oder in den letzten drei Jahren eine regelmäßige Projektförderung erhalten haben. Fördervoraussetzung ist, dass alle zumutbaren Manßnahmen zur Schadensminderung (z.B. Kurzarbeitergeld, Corona-Soforthilfe, NEUSTART Kultur) ergriffen wurden und die Kommune im bisherigen Umfang weiterfördert.

 

 

2.     Wüstenrot Stiftung: „Kultur trotz und nach Corona 2021“

 

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Antragstellung: ab sofort

Förderhöhe: min. 1.000 Euro, max. 20.000 Euro

 

Die Wüstenrot Stiftung will mit diesem Förderprogramm dazu beitragen, dass kulturelles Leben in unserer Region – trotz und nach Corona – in größtmöglicher Vielfalt erhalten bleibt. Dabei möchten wir eine Gruppe von Menschen besonders in den Blick nehmen, die für die Kultur besonders wichtig, gleichzeitig aber durch die Corona-bedingten Einschränkungen stark betroffen sind: die selbstständig u.a. künstlerisch, wissenschaftlich und erzieherisch tätigen Freiberufler. Gemeinnützige Einrichtungen mit kulturellem Schwerpunkt können bei uns Mittel beantragen, mit denen sie Vorhaben und Projekte finanzieren wollen, die bis Ende 2021 mit Hilfe von Freiberuflern durchgeführt werden. Der Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Die Wüstenrot Stiftung übernimmt dabei den Anteil, der für die Freiberufler anfällt (Honorare sowie eventuelle Nebenkosten und Sachkosten auf Nachweis).

 

 

 

Bund

Zuletzt aktualisiert: 29.03.2021 (14:00 Uhr)

 

 

1.     Überbrückungshilfe III

 

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Antragstellung: bis 31. August 2021
Förderhöhe: max. 1,5 Mio. Euro (abhängig von Unternehmensgröße)

 

Die Überbrückungshilfe III gilt ab Januar 2021 für alle Unternehmen, die von staatlichen Schließungsanordnungen betroffen sind – also sowohl für die jetzt im Dezember neu bundesweit geschlossenen Unternehmen wie auch für diejenigen, die im November oder Dezember die „November“- bzw. „Dezemberhilfe“ erhalten haben. Eine „Januarhilfe“ nach dem Muster der „Novemberhilfe“ wird es also nicht geben, stattdessen greift die Überbrückungshilfe III. Die Überbrückungshilfe sieht Zuschüsse zu den fixen Kosten der Unternehmen vor. Sie richtet sich an Unternehmen, Soloselbstständige sowie selbständige Freiberufler*innen. Voraussetzung ist, dass im jeweiligen Monat ein Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent vorlag. Für manche Antragsteller kann auch interessant sein, dass eine Anrechnung auf die Grundsicherung nicht stattfindet. Auch Vereine ohne Festangestellte sind antragsberechtigt, sofern sie dauerhaft am Markt tätig sind. Die Antragstellung erfolgt über einen Steuerberater.


Zu den förderfähigen Fixkosten zählen unter anderem

 

  • Mieten und Pachten
  • Finanzierungskosten und ähnliche Kosten, die nicht umsatzabhängig sind (Kosten für Auszubildende oder Grundsteuern)
  • Aufwendungen für Personal, das Kurzarbeit nicht nutzen kann (Pauschale in Höhe von 20 Prozent der übrigen förderfähigen Fixkosten)
  • Modernisierungs-, Renovierungs- und Umbaumaßnahmen zur Umsetzung von Hygienekonzepten bis zu 20.000 Euro
  • Investitionen in Modernisierung und Digitalisierung
  • Abschreibungen von Wirtschaftsgütern bis zu 50 %
  • Marketing- und Werbekosten (maximal in Höhe der entsprechenden Ausgaben im Jahr 2019)

 

NEU: Soloselbstständige, die die Überbrückungshilfe in Anspruch nehmen wollen, können bald zusätzlich eine monatliche Pauschale von 1.000 Euro als fiktiven Unternehmerlohn im Zeitraum Januar bis Juni 2021 beantragen. Die Ergänzung des fiktiven Unternehmerlohns im Antragsverfahren für die Überbrückungshilfe III sowie die länderübergreifende Plattform für die Härtefallhilfen werden voraussichtlich im Mai 2021 zur Verfügung stehen.

 

 

2.     NEUSTART KULTUR

 

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Mit NEUSTART KULTUR hat die Bundesregierung ein milliardenschweres Rettungs- und Zukunftsprogramm für den Kultur- und Medienbereich aufgelegt. Gefördert werden unter anderem pandemiebedingte Investitionen und Projekte verschiedener Kultursparten. Das Programm NEUSTART KULTUR unterteilt sich in fast 60 Förderprogrammlinien aus zwölf Sparten. Die Mittel werden über die jeweiligen Fachverbände (u.a. Bundesverband Soziokultur e.V.) und Kulturfonds (u.a. Fonds Soziokultur) ausgeschüttet.

 

Sparten, die gefördert werden:

 

 

Des Weiteren werden auch Museen, Bibliotheken und Gedenkstätten gefördert.

 

 

Das Kulturbüro Rheinland-Pfalz hat eine Übersicht über alle Förderprogramme erstellt, die regelmäßig aktualisiert wird.     mehr...

 

 

 

Europäische Union

Zuletzt aktualisiert: 30.03.2020 (14:00 Uhr)

 

Aufgrund des Coronavirus-Ausbruchs hat die Europäische Kommission die Fristen für die Einreichung von Anträgen für mehrere Förderprogramme verlängert: https://ec.europa.eu/programmes/creative-europe/content/coronavirus-deadline-applications-extended_en

 

Zum Umgang mit den Auswirkungen des Coronavirus für geförderte Projekte
Die EACEA hat am 25. März ihre Meldung zum Umgang mit den Auswirkungen des Coronavirus für u. a. im Programm KREATIVES EUROPA KULTUR geförderte Projekte aktualisiert. Alle Details können Sie der Meldung entnehmen: https://eacea.ec.europa.eu/about-eacea/news/coronavirus-implications-for-implementation-programmes-managed-eacea_en

 

 

 

MFG-Infosessions zu Corona-Hilfen


Ziel der Sessions ist es, einen Überblick zu ausgewählten Hilfsprogrammen zu vermitteln, gute Informationsquellen aufzuzeigen, branchenspezifische Hinweise für die Antragstellung zu geben und individuelle Fragen zu den Programmen zu beantworten.

 

Zurzeit gibt es noch keine neuen Termine.

 

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